Wir zeigen Mini-PCs fürs Homeoffice und haben uns dazu leistungsstarke Mini-Desktop-PC zum Arbeiten für zuhause für Euch angesehen und empfehlenswerte ausgewählt. Dazu haben wir Empfehlungen, günstige und preisreduzierte Modelle, sowie aktuell neu erschienene Mini-PCs übersichtlich zusammengestellt. Unser Ratgeber ist eine Entscheidungshilfe, um die richtige Auswahl zu treffen. (Update)
Kompakt, leistungsstark und für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend: Diese Mini-PCs eignen sich perfekt fürs Homeoffice und sind gar nicht mal so teuer. Einige genügen sogar für ein kleines Spielchen in der Mittagspause.
Das sollte ein Mini-PC fürs Homeoffice bieten
Keine Frage: Für komplexeste Render-Aufgaben, die neuesten Spiele und Videobearbeitung in 4K-Auflösungen sind die meisten Mini-PCs nicht geeignet. Sie richten sich vielmehr an diejenigen, die mit Office- und Web-Anwendungen arbeiten. Aber auch dann, wenn die eingesetzte Software nicht allzu viele Ansprüche an die Hardware stellt, sollte es schon „flutschen“.
Ein Mini-PC für Büro daheim muss daher mindestens folgende Anforderungen erfüllen:
Komplett oder Barebone: Viele günstigere Mini-PCs sind sogenannte Barebone-Rechner. Sie sind fast komplett, meist müssen „nur“ noch eine Festplatte oder Speicher selbst eingebaut werden. Wer sich die Mühe nicht machen möchte, greift besser gleich zu einem Komplett-Rechner.
Prozessor: Die wohl schwierigste Entscheidung beim Kauf eines Mini-PCs fürs Homeoffice. In diesem Bereich tummeln sich teils sehr alte Prozessoren, zum Beispiel Intel-Chips der 4. Generation. Die stammen aus dem Jahr 2015. Empfehlenswert sind dagegen Intel-CPUs (Celeron, i3, i5, i7) ab der 8. Generation. Bei AMD sollte es ein Ryzen-Chip sein, denn ältere Modelle (A10 zum Beispiel) werden von Windows 11 nicht unterstützt. Apple-Enthusiasten haben keine große Auswahl, hier kommt „nur“ der mächtige Apple M1-Chip infrage.
Speicher: Je mehr, desto besser! Das gilt vor allem für den Speicher. Es sollten beim Arbeitsspeicher (RAM) mindestens 4 GB, besser 8 GB sein. Auf einer HDD sollte zugunsten einer viel schnelleren SSD verzichtet werden. Das absolute Minimum wären 256 GB.
NiPoGi Mini-PC – Der Günstige
Ein solider Mini-PC muss nicht teuer sein. Das beweist der winzige Rechner von NiPoGi. Mit seinem Celeron J4125 ist er zwar nicht besonders leistungsstark, aber der Prozessor genügt für Office und Internet. Das kleinere Modell verfügt über 8 GB RAM und 128 GB SSD. Wer etwas mehr wünscht, kann auch zur Variante mit 16 GB RAM und 256 GB SSD greifen. Mehr Arbeitsspeicher erhöht die Performance.
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Geekom Mini IT8: Fast alles, was das Herz begehrt
Auch wenn der verbaute Prozessor, der Intel i5-8279U, bereits aus dem Jahr 2019 stammt, ist er mit seinen vier Rechenkernen nach wie vor für die allermeisten Anwendungen vollkommen ausreichend. Vor allem, weil im Geekom Mini IT8 auch bis zu 16 GB RAM und eine 512 GB große SSD stecken. Das ergibt ein sehr solides Rundum-Sorglospaket.
Vorteile:
- Kompakter, leistungsstarker Mini-PC
- Windows 11 Pro
- Lässt sich an Monitor-Rückseite befestigen
Nachteile:
- IT8-Modell mit veralteten Prozessor. Mehr Performance bietet der IT11
- Nur für einfache Spiele oder Cloudgaming geeignet
Beelink SER3 Mini-PC: Auch zum Spielen geeignet
Obwohl der Beelink SER3 „nur“ über einen drei Jahre alten Prozessor verfügt, ist der verbaute AMD Ryzen 7 3750H mit seiner Radeon RX-Vega-10-Grafikeinheit durchaus Spiele-tauglich. Aber auch für Programme, die eine GPU für Berechnungen (CAD, Video-Rendering etc.) gebrauchen können, ist der Mini-PC ideal.
Vorteile:
- Für Spiele bis 1080p-Auflösung geeignet
- Hochwertige Komponenten
- Attraktives Design
Nachteile:
- Relativ teuer
Mac Mini: Der kleinste Apple-Rechner
Wer bereits ein iPhone, ein iPad und ein Macbook besitzt, für den gibt es keine andere Wahl im Bereich der Mini-PCs. Der Mac Mini mit dem M1-Chip bietet eine außerordentliche Performance, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und eine SSD ab 256 GB. Zwei Displays können gleichzeitig angeschlossen werden. Sogar ein Thunderbolt-3-Port ist mit von der Partie.
Vorteile:
+ Extrem kompakter Mini-PC von Apple
+ Hervorragende Ausstattung
+ Sehr leistungsstark
Nachteile:
- Sehr teuer
- (Für Windows-Anhänger ungeeignet)
Anschlüsse: Für den modernen Arbeitsalltag essenziel sind:
- Ausreichend USB-Ports (3.0 oder höher; Typ-A und/oder Typ-C)
- HDMI- und/oder DVI-Anschluss zum Verbinden mit einem Monitor. Wenn mehrere Displays nötig sind, müssen entsprechend genügend Ausgänge vorhanden sein.
- Bluetooth: Zur Verbindung mit mobilen Geräten und schnurlosem Zubehör wie Maus, Tastatur, Headset
- WiFi: Das meist integrierte WLAN-Modul sollte 2,4- und 5GHz-Netze unterstützen
- Ethernet: Nur dann nötig, wenn der Mini-PC über Kabel mit dem Internet verbunden werden soll
- Betriebssystem: Auf vielen Mini-PCs ist ein Betriebssystem bereits vorinstalliert. In der Regel ist das Windows 11 (Home/Pro) oder macOS (Apple). Einige Geräte setzen auch auf Linux – das empfiehlt sich nur für erfahrenere Anwender.
Für Office-taugliche Mini-PCs sind leistungsstarke Grafikkarten oder Thunderbolt-Anschlüsse nicht zwingend nötig. Meist genügen die fest auf der Hauptplatine verbauten Grafikchips aus. Thunderbolt gibt’s dagegen ohnehin nur in hochpreisigen Mini-PCs.