Amazon Echo Pop im Test – Vorteile, Nachteile und Erfahrungen

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Der Echo Pop ist der neue und günstigste Alexa-Lautsprecher von Amazon. Wir haben uns das Einsteiger-Modell genauer angesehen. Ob das Gerät in Bezug auf Design, Handhabung, Funktionsumfang und Klang mit dem Echo Dot und anderen Lautsprechern mithalten kann und wie unsere Erfahrungen sind, verraten wir in unserem Produkttest.

Der Echo Pop im Test

Das Design des Echo Pop

Der Echo Pop unterscheidet sich mit seinem halbkugelförmigen Design deutlich vom Vorgänger Echo Dot 5. Er ist 99 × 83 × 91 mm groß und mit 196 Gramm ein Fliegengewicht. Dank der abgeschrägten Form nimmt das Gerät im Regal oder auf dem Schreibtisch wenig Platz weg. Die Front des nach vorn gerichteten Lautsprechers hat einen Durchmesser von 49,5 mm und ist mit umweltfreundlichem Polyestergarn bespannt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff.

Erhältlich ist der smarte WLAN- und Bluetooth-Lautsprecher in: Weiß, Anthrazit, Blaugrün, Lavendel

Ist nicht die passende Farbe dabei, bestellen Nutzer bei Amazon farbige Sleeves aus Silikon. Für Kinder eignet sich die fluoreszierende Variante, die in der Dunkelheit leuchtet.

Im Vergleich zum Echo Show hat der Echo Pop kein Display. Nutzer bedienen das Gerät per Sprachsteuerung. Die drei Tasten auf der Rückseite deaktivieren die Mikrofone oder passen die Lautstärke an. Ein blauer Leuchtbalken an der oberen Kante signalisiert, dass Alexa bereit ist.

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Der Amazon Echo Pop ist ein guter Einstieg in die Welt der smarten Lautsprecher. Er ist kompakt, handlich und einfach zu bedienen. Die Sprachqualität ist gut und der Farbige LED-Ring sorgt für einen besonderen Touch. Die Lautstärke könnte etwas höher sein und die Akkulaufzeit könnte besser sein. Wer diese Einschränkungen in Kauf nimmt, bekommt ein gutes Gerät für den täglichen Gebrauch.

Vorteile:

Kompakt mit Zubehör wie Wandhalterungen
Gute Tonqualität
Einfache Bedienung mit Alexa
Farbiger LED-Ring, Leuchtcase erhältlich

Nachteile:

Lautstärke etwas begrenzt
Keine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse

Die Handhabung des Echo Pop

Das Einrichten des Echo Pop gelingt kinderleicht. Auspacken, Rundstecker des Netzgerätes auf der Rückseite einstecken und schon ist das Gerät betriebsbereit. Schade finden wir, dass Amazon beim neuen Echo weiterhin auf einen proprietären Anschluss setzt.

Die wichtigsten Einstellungen erfolgen über die Alexa-App. Im Menü gehen wir auf das Symbol mit den drei Balken, wählen den Echo Pop aus und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das Gerät mit dem WLAN zu verbinden. Ist Alexa bereit, leuchtet der blaue Balken.

In den Einstellungen fügen wir bestehende Abos für Hörbücher, Podcasts und Musik hinzu. Für die Nutzung von Deezer, Audible, Spotify und Amazon Music Unlimited fallen monatlich zusätzliche Kosten an. Amazon-Prime-Mitglieder nutzen Amazon Music kostenfrei. Der Dienst bietet eine große Vielfalt an Songs und Playlisten für jeden Geschmack.

Das Steuern des Alexa-Lautsprechers per Sprachbefehl gelingt selbst bei hohen Lautstärken oder undeutlicher Aussprache. Dank des AZ2-Neural-Edge-Prozessors reagiert das Gerät zügig auf Befehle und hat schnell eine Antwort auf alltägliche Fragen.

Echo Pop
Foto: Hersteller

Die Funktionen des Echo Pop

Mit dem Echo Pop steuern Nutzer verbundene Geräte im Smarthome wie WLAN-Glühbirnen, Leuchten oder smarte Steckdosen. Allerdings besitzt der Alexa-Lautsprecher keine Temperatursensoren, um die Raumtemperatur zu messen.

Der Echo Pop eignet sich zum Abspielen von: Hörspielen, Podcasts, Musik, Hörbüchern

Voraussetzung dafür ist ein Abo bei einem Anbieter wie Spotify oder Audible. Zum Abspielen der Musikdateien koppeln Nutzer das Smartphone über Bluetooth mit dem smarten Lautsprecher.

Der Echo Pop bietet die klassischen Alexa-Funktionen:

  • Wecker
  • Timer
  • Sprachanrufe
  • Wetterbericht
  • Nachrichten vorlesen
  • Fragen beantworten

Über die Alexa-App aktivieren Nutzer weitere Skills wie entspannende Geräusche, Gehirnjogging, Nachtlicht, Radiosender oder Quizfragen.

Unsere Erfahrungen mit dem Klang des Echo Pop

In der Vergangenheit überraschten die kompakten Echo-Geräte mit ihrem hochwertigen, raumfüllenden Klang. Beim neuen Echo Pop besteht Verbesserungsbedarf. Schwächen zeigen sich bei der Wiedergabe von Musikdateien. Bässe sind kaum wahrnehmbar. Was noch hinzukommt: Schon bei mittlerer Lautstärke klingen die Songs blechern. Daher eignet sich der Echo Pop unserer Meinung nach vorrangig als Küchenradio oder zum Spielen leiser Hintergrundmusik.

Gute Ergebnisse erzielte der Echo Pop beim Abspielen von Hörspielen und Hörbüchern. Bei Audio-Telefonaten waren die Stimmen klar zu hören, selbst bei einem größeren Abstand zum Gerät. Kombiniert mit einem anderen Echo-Lautsprecher, nutzen Familien den Echo Pop als Gegensprechanlage.

Vor- und Nachteile des Echo Pop

Das hat uns besonders gefallen:

  • unkomplizierte Einrichtung und Bedienung
  • kompaktes Design
  • Alexa reagiert schnell auf Befehle und Fragen
  • kompatibel mit zahlreichen Anbietern für Hörbücher, Podcasts und Musik
  • ermöglicht das Steuern smarter Glühbirnen und Steckdosen
  • günstiger Preis im Vergleich zu anderen Echo-Modellen

Das hat uns weniger gefallen:

  • keine Tap-Funktion
  • kein Bildschirm
  • Lautsprecher stößt bei lauter, basslastiger Musik schnell an seine Grenzen
  • keine Ultraschall- oder Temperatursensoren fürs Smarthome

Alternativen zum Echo Pop

Amazon bietet eine große Auswahl an Echo-Geräten, die sich für verschiedene Bedürfnisse eignen:

  • Echo Dot Kids für kleine Nutzer zwischen 3 und 12 Jahre inklusive Amazon Kids + mit kindgerechten Inhalten
  • Echo Studio mit 3D-Audio und Dolby Atmos für einen kristallklaren Musikgenuss in Studioqualität
  • Echo Show 8 mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten und hochwertiger Kamera
  • Echo Show 10 mit Bewegungsfunktion und hochauflösendem Display zum Streamen von Filmen oder für Video-Calls

Alternativen zum Echo Pop – alle neuen Echos

Unser Tipp:

Für ein paar Euro mehr bestellen Nutzer den Echo Dot 5. Mit seinem hochwertigen Lautsprecher bietet das Gerät ein dynamisches Audioerlebnis in allen Räumen. Es hat eine praktische Tap-Funktion. Durch Tippen beenden Anwender Anrufe, pausieren das Hörspiel oder aktivieren die Schlummerfunktion des Weckers. Mit Fire TV gekoppelt, verwandelt der smarte Lautsprecher das Wohnzimmer in ein Heimkino mit beeindruckendem, immersivem Sound.

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Häufige Fragen zum Echo Pop

Welche Smart-Home-Geräte steuern Nutzer mit dem Echo Pop?

Per Sprachsteuerung steuern Nutzer:

  • Glühbirnen
  • smarte Steckdosen
  • Thermostate
  • Schlösser
  • Ventilatoren

Wie unterscheidet sich die Sprachsteuerung von Echo Dot und Echo Pop?

Beide Geräte arbeiten mit dem AZ-Neural-Edge-Prozessor. Obwohl der Echo Pop nur drei Mikrofone hat, reagiert er genauso schnell auf Befehle wie der Echo Dot mit vier Mikrofonen.

Verfügt der Echo Pop über einen Energiesparmodus?

Drücken Nutzer lange auf die Mikrofon-aus-Taste auf der Rückseite des Gerätes, aktiviert sich der stromsparende Stand-by-Modus.

Unser Fazit

Der Echo Pop ist ein günstiges Einsteigermodell. Es eignet sich zum Hören von Hörspielen und Hörbüchern – perfekt fürs Kinder- oder Schlafzimmer. Die größte Schwäche des Gerätes zeigt sich beim Abspielen von Musik. Nutzern, die Wert auf hochwertigen Sound legen, empfehlen wir den Echo Dot der 5. Generation. Der smarte Lautsprecher überzeugt mit klaren Stimmen, tiefen Bässen und einem satten Klang, selbst in großen Räumen.

Quellen und Nützliche Links:

  • De Leuw, Christoph (2023): Amazon Echo Pop im Test: Die Spardose unter den Alexa-Boxen, in: computerbild.de, 13.07.2023, [online] https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Lautsprecher-Amazon-Echo-Pop-Review-35930537.html [abgerufen am 31.08.2023].
  • Hofferbert, Boris (2023): Amazon Echo Pop im Test: Was kann der Alexa-Winzling?, in: hifi.de, 06.06.2023, [online] https://hifi.de/test/amazon-echo-pop-test-144846 [abgerufen am 31.08.2023].

 

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